Andrea Dittrich-Wesbuer, Wolfgang Knapp, Frank Osterhage (Hg.)

Postsuburbanisierung und die „Renaissance der (Innen-)Städte“
Neue Entwicklungen in der Stadtregion

26,– Euro, ISBN 978-3-939486-53-4, 176 Seiten, 17,0 x 24,0 cm, Broschur, November 2010 – leider vergriffen

Die aktuelle Transformierung stadtregionaler Zusammenhänge wird mit scheinbar widersprüchlichen Befunden diskutiert. Während auf der einen Seite zunehmend Trends einer „Renaissance der (Innen-)Städte“ bis hin zur Reurbanisierung erkannt werden, belegen andere Arbeiten nicht nur anhaltende Suburbanisierungsprozesse, sondern auch die Entwicklung funktional angereicherter und strukturell vollständiger postsuburbaner Räume.

Sie werden als Teil einer zunehmend komplexer werdenden Geometrie der Stadtregion, die sich auch im Lebensalltag ihrer Bewohnerinnen und Bewohner widerspiegelt, beschrieben. Dieser Befund spricht dafür, nicht nur auf die partielle Renaissance der Innenstädte zu schauen, sondern die Stadtregion insgesamt und die siedlungsstrukturellen und funktionalen Zusammenhänge in diesem vielfältig vernetzten Arbeits- und Lebensraum im Blick zu behalten.

Der vorliegende Band der Reihe „Metropolis und Region“ nimmt die Diskussion über die Entwicklungen in der Stadtregion auf. Es werden quantitative sowie qualitative Analysen vorgestellt, die sich mit Aspekten der Stadtregion beschäftigen: Bevölkerungsentwicklung und Wanderungen, die Gestaltung des Lebensalltags und die Erwartungen an den Wohnstandort sind ebenso Inhalt der Beiträge wie die funktionale Ausgestaltung der Region und die Entwicklung „peripherer Zentren“ oder die Rolle der Stadtpolitik.


Mit Beiträgen von Thorsten Bürklin, Andrea Dittrich-Wesbuer, Stefanie Föbker, Franciska Frölich von Bodelschwingh, Michaela Hirschle, Gregor Jekel, Wolfgang Knapp, Marcus Menzl, Frank Osterhage, Michael Peterek und Alexander Schürt.


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Band 6 der Reihe Metropolis und Region des Stadt- und regionalwissenschaftlichen Forschungsnetzwerks Ruhr (SURF)